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100 Jahre SGH

Hobbys > Schießsport

100 Jahre Schützengesellschaft 1898 e.V. Hohenberg.

Ein Grund zum Feiern? Im Rückblick!

Es gibt ja den Spruch: "Alter ist kein Verdienst, man muss nur lange genug leben." Auf die Vereine und Verbände übertragen bedeutet das, wenn sie nur lange genug bestehen, kommen die Jubiläen von selbst. Ich glaube, allein die Tatsache dass es die Hohenberger Schützen seit 100 Jahren gibt, trotz aller Widrigkeiten und Probleme die es zu überwinden galt, ist Grund genug zum feiern. Und es ist auch Grund genug ein kleines bisschen stolz zu sein, stolz auf unsere SGH und das was geschaffen wurde.

Die Planungen für das Jubiläumsjahr 1998 begannen bereits lange vorher. Wie wollen wir unser Jubiläum feiern? Welche Veranstaltungen sollen durchgeführt werden, wann und wo? Wen laden wir ein, wer kümmert sich um die Festschrift, wie wollen wir es finanzieren, und so weiter und so weiter ... .


Die Festschrift. Der zentrale Teil soll der Rückblick auf 100 Jahre Vereinsgeschichte sein. Viel Aufwand damit niemand und nichts vergessen wird, die Geschichte trotzdem nicht zu lang ist und interessant zu lesen bleibt. Ehrenvorsitzender Emil Purucker, Stadtchronist Siegfried Röder und Pressereferent Manfred Häcker lösen die Aufgabe souverän. Beiträge über den Scheibenmaler Alfred Bauriedel und die national erfolgreichen Schützen Gerhard und Reinhard Bauer, von E. Purucker und H. Sommerer geschrieben, runden die Berichte ab. Finanziert muss das Ganze natürlich auch werden. Um ein ausgewogenes Verhältnis von Information und Werbung kümmert sich Artur Seifert. Bilder aus dem Vereinsleben lockern auf und in der Druckerei Singer in Hohenberg wird daraus eine Festschrift die äußerst lesenswert ist.

Den ersten Hinweis auf unser Jubiläum in der Öffentlichkeit geben wir mit einem Festwagen im Festzug der Stadt Hohenberg zum alljährlichen "Wiesenfest".

Die eigentliche Festwoche vom 4. bis 13. September 1998 beginnt mit der Pflanzung von 2 Eichen. Eine am Burgplatz im Zentrum von Hohenberg und die Zweite an der Schießanlage. Sie sollen in den folgenden Jahrzehnten an dieses Jubiläum erinnern.

Ein Preisschafkopf, der 1. in der Geschichte der Schützengesellschaft Hohenberg, organisiert von Lothar Reul und Kurt Neidhardt, vereinigt viele Freunde des Kartenspiels in den Räumen der SG.

Der eigentliche Höhepunkt aber ist der Festabend in der festlich geschmückten Turnhalle der Stadt Hohenberg. Viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft konnte 1. Vorsitzender Horst Sommerer dazu begrüßen. Mitglieder des Bundestages und des Landtages, Landrat, Bürgermeister und Stadtrat haben der Schützengesellschaft mit Ihrem Besuch große Ehre erwiesen. Der Bayerische Sportschützenbund, vertreten durch den Sportleiter des Bezirkes Oberfranken und den Schützenmeister des
Schützengaues Nord-Ost ehrte die Hohenberger Schützen ebenso mit Besuch und Grußwort wie der Bundesoberschützenmeister des des österreichischen Schützenbundes, Herr Edmund Springer.

Befreundete Schützenvereine, voran der Partnerverein SVS Hohenberg/Traisen aus Österreich und eine Abordnung der Schützengilde Scheibbs, sowie Vertreter der Vereine und Gesellschaften aus Schirnding und Hohenberg zeigten ihre Verbundenheit mit uns.

In seiner Festansprache blickte Ehrenvorsitzender Emil Purucker noch einmal auf die 100 Jahre Vereinsgeschichte zurück. So wechselvoll diese auch war, immer gab es Männer und Frauen, die für das Motto der Hohenberger Schützen eintraten: "den Schießsport zu üben, die Tradition zu achten und das Gesellige zu pflegen".

Selbstverständlich ist ein solcher Abend auch Anlass all jenen zu danken und sie auszuzeichnen, die durch ihren Einsatz an
der Gestaltung des Vereins mitgewirkt haben. Voller Stolz durften langjährige und verdienstvolle Mitglieder Auszeichnungen aus der Hand der Verbandsfunktionäre entgegennehmen.

Musikalisch umrahmt wurde der Festabend vom Duo "Painters", welche noch viele Stunden zum Tanz aufspielten.

Das 20. Vorderlader - Grenzland - Turnier, anlässlich des Jubiläums verbunden mit einer Ausstellung von nahezu 100 handgemalten Schützenscheiben des Hohenberger Künstlers Alfred Bauriedel, bildete den Abschluss der Festwoche. Schirmherr des Turniers war unser Patenverein SVS Hohenberg/Traisen aus Österreich, der mit einer großen Abordnung Kameradschaft und Verbundenheit mit der SG Hohenberg bewies.

Inzwischen ist wieder der Alltag eingekehrt. Betrachten wir aus diesem zeitlichen Abstand das Jubiläumsjahr mit seinen Veranstaltungen, so meine ich: ja, wir hatten Grund zum Feiern, und wir können zuversichtlich und mutig in die Zukunft blicken. Gemeinsam werden wir alle Aufgaben meistern und unsere SG Hohenberg erfolgreich in die Zukunft führen.

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